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Es war einmal die kleine Prinzessin Pummelfee, die lebte in einem hohen Turm. Sie lebte nicht alleine fort, mit ihr bewohnten den Turm ein alter grimmiger Räuber und zwei gefährliche Tiger, die sie vor Eindringlingen beschützten, wenn der Räuber auf Beutezug unterwegs war. Als der Räuber wieder einmal seine taschen schulterte und sich daran machte die steile Tuemtreppe herab zu steigen, da setzt sich Prinzessin Pummelfee auf den kleinen Balkon ihres Turms und seufzte laut.

„Ach wie alleine ist es hier manchmal. Ein bischen ist der Räuber schon zu beneiden, wenn er fort geht.“

„Das bist du doch selbst schuld, Prinzessin Pummelfee.“ sagte da der Größere der beiden Tiger.

„Ja.“ pflichtete der Kleine ihm bei. „Warum suchst nicht auch du dir eine Arbeit, die dir Freude macht?“

Da überlegte die kleine Prinzessin Pummelfee eine ganze Weile, und als sie fertig überlegt hatte stand ihr Entschluss fest: Sie würde von ihrem Turm herabsteigen und zur Schule gehen um einen Beruf zu lernen.

Und weil sie das nun auch tut bekommt sie von mir die einzigartige Prinzessin Pummelfee Schultüte :o))) Alles Gute, Sarah!

Lieben gruß,

die Luise.

Die Queen of Cupcakes

… bin definitiv nicht ich. Aber nahe dran, denn ich habe anlässlich des ersten gescheiten Frauenabends seit Tills Geburt meine Cupcake-Premiere gefeiert. Ich schätze sie wären noch besser geworden wenn ich eine stilechte 50er Jahre Hausfrauenschürze mit Punkten und Rüschen gehabt hätte, aber das kommt alles später. Die Premiere war ein rauschender Erfolg … seht … und staunt …

Ich habe anstatt irgendwelcher „frostet buttercreme“, die meiner Meinung nach fortgeschrittene Vodookünste voraussetzt schnöden öden Eischnee mit Zucker verwendet, ich fand das kam ganz gut. Zumindest hat eine meiner Gäste den Teller mit den grandiosen Erstlingscupcakes für wächsern und Deko gehalten so toll sahen sie aus … jahaaaa … und ähm naja … der Geschmack ist reine Nebensache … ich werde zumindest nie wieder Rapsöl verwenden, weil mit das Sonnenblumenöl ausgegangen ist hrgs …

jaha das taten wir. aber das kommt später.

wenn die lotte mal in rock city ist, dann heißt das natürlich, dass luiselotte umgehend sofort und ohne verzögerung eine ausgiebige stadttour machen müssen, selbstredend mit baby mc-cool im gepäck.

während wir bei frau miyabi saßen, ein einmaliges sushi genossen (das kann bärlin nicht!) und frau miyabi meinen filius durch den laden schleppte und bei laune hielt, da überlegten wir einen plan. der sah vor, dass pralinen zu kaufen seien uuuund dass man shoppen müsse uuund … tja und … und ob es denn nu ein muss sei, dass man an der alten stätte des grauens (der geneigte leser kennt unser ex-studio noch) vorbeischaue.

wir entschieden uns dafür.

am fuße der straße hielten wir inne.

„Luise, ich hab angst.“

„ich auch, Lotte. aber schau, dieser dunkle gruselige gang hinauf immer dem schwefelgeruch nach kann doch nicht ins verderben führen.“

so beginnen schlechte horrorfilme.

um es kurz zu fassen. nach 5 min in gegenwart von PK, Tingeltangel und Co konnten wir nicht umhin ein grenzdebiles grinsen auf unsere gesichter zu zeichnen. hach was sind wir weit gegangen … und was haben wir für nerven gelassen … und nun? nun verließen wir eben jenen ort tanzend über den regenbogen während der wolkenhimmel aufbrach und die sonne erschien. aus den büschen winkten uns die glücksbärchis zu, ein rehlein hoppelte daher, es spielte ein ganzes orchester für uns und blumenstreuend tänzelten wir hand in hand nach haus … oh yeah ^^

Weit gegangen

Hach was sind wir weit gegangen … weit gegangen … weit gegangen ….

das dritte „weit gegangen“ war meine zeile (luise). ich war 8 und es war eine weihnachtsaufführung in der grundschule uuuund ich war „balthasar das laufende echo vom echo von caspar“.

ja das war hart. aber nicht so hart, wie wenn man im weltbekannten kindergartenstück „die drei spatzen“ (christian morgenstern, wens interessiert) die rolle des frechen hans zugesichert bekommt, fleissig übt und dann zugunsten von ads-andré auf die rolle verzichten und ein stück hecke spielen muss. das ist lotta passiert, dem granteligsten stück hecke ever.

allerdings war nicht alles schlecht. so hatten wir beide zur unserer zeit rauschende erfolge als katze (mucho mucho hauptperson) im katzentazentanz. jaha mit 5 ist das ne große nummer.

ich dürfte auch mal im politisch korrekten kinderlied „peter mag die ayshe“ die rolle der ayshe geben, jahaaaaaa. vermutlich weil ich das einzige dunkelhaarige mädchen über 3 war … ich weiß es nicht. lotte war sogar mal das schneewittchen, was an sich ja nicht schlecht ist, doch oh kinder sind so grausam. so konnten die hinterweltlerischen spießerkinder in st. ollberg nicht akzeptieren, dass ihr schneewittchen nicht haare so schwarz wie ebenholz hatte, denn lotte war weißblond. so wandelte sie traumatisiert durch ihr leben, bis sie jahre später entdeckte, dass das tatsächliche echte schneewittchen seinerzeit … F***ING BLOND WAR! und wer zweifelt, der lese das original.

das sind themen, die man nach langer trennung an einem dienstag abend in rock city durchkaut … nein wir haben nix bessers zu tun. doch seid gewiss, dass wir noch mehr erlebten. doch davon wollen wir ein andermal erzählen.

PS: wer sich ebenfalls von einem dramatischen vorfall seiner kindheit lösen und es uns berichten möchte, der sei herzlich eingeladen mal endlich hier zu kommentieren ^^

Good Taste!

Jeder Geburtstag sollte mit einer Frühstücksetagere beginnen.

Jeder.

1. Befreie dich vom Zwang länger als 3 Std am Stück schlafen zu müssen. Nach 4 Wochen freust du dich sogar über eine Stunde.

2. Befreie dich von der Illusion, dass irgendwas in deiner Umgebung einschließlich dir selbst noch dein Eigentum ist.

3. Auch wenn du dir geschworen hast du würdest anders sein, als all die furchtbaren frischgebackenen Eltern … du bist es nicht. Auch du redest Babybrabbelsprache, auch du referierst ab sofort über Kacka und Kotze und die besten Windeln am Markt

4. Du wirst dich nicht wie vorher angenommen bei jedem Milichkotzfleck auf deinen Klamotten umziehen … hast einfach immer einen Lappen in der Nähe.

5. Du wirst das Kind, anstatt es gut erzogen jeden Abend in SEIN Bettchen zu packen mit in DEINES nehmen, weil es grad wahlweise Husten, Schnupfen, Bauchweh, Grant oder auch gar nix hat, was dies rechtfertigt. Du willst einfach deine Ruhe und kein Gebrüll.

6. Du wolltest dein Kind: von Anfang an erziehen mal allein zu liegen, lange lange stillen, wenig lauten Geräuschen aussetzen, vorschriftsmäßig nur in einen Schlafsack betten.

7. Stattdessen: trägst du Mössjöh stundenlang rum und lernst den Haushalt einhändig zu schmeißen, ersehnst den Tag an dem du endlich das gottverdammte Stillen guten Gewissens abstellen kannst, wenn das Kind bei Rammstein schläft, dann isses eben so, wenn das Kind in deinem Arm unter deiner Decke besser schläft, dann isses eben auch so ^^

8. Windeln wechseln wird zum Abenteuer, wenn du einen Sohn hast …

9. Der kleine Mistkerl wird dich manipulieren .. du wirst es merken … und du wirst daran trotzdem nix ändern.

10. Es wird immer … IMMER … anders kommen als du denkst.

Alles anders

So, nach langer laaaanger (mal wieder seeehr langer) Blog-Abstinenz bin ich auch mal wieder da. Mutter werden is nich schwer … geht so … Mutter sein dagegen ist jenseits von allem, auf das man sich vorbereiten kann. Im Ernst. Ich war so gut informiert, hatte gefühlte 500 Bücher gelesen (der Fehler ist, dass Till sie nicht gelesen hat), alles gekauft (was man nicht braucht *gg*) und alles vorbereitet … die Babywelt integrierte sich stylisch perfekt in meine Wohnung … dann kam die Realität: Keines der Bücher ist hilfreich, wenn dein Sohn um 3 Uhr morgens ein Schreikonzert gibt obwohl er satt, trocken und warm ist, keinen sogenannten Wachstumsschub hat und keine Anzeichen von Bauchweh zu erkennen sind. Gekauft habe ich viel, gebrauchen davon kann ich wenig. Dafür konnten wir an andren Stellen nachrüsten … ich höre nie wieder auf Ratschläge anderer … und last but not least … meine Wohnung ist voller unstylischer angekötzelter Spucktücher  (die mal schick waren …), Babydecken und Babyklamotten, die man wegen Dauerbetrieb gar nicht erst mehr in den Schrank räumen braucht.

So genug gemeckert. Schlafentzug macht grantig. Aber nach müde kommt blöd, und ich bin zuversichtlich diesen Zustand bald zu erreichen 🙂 Und Tatsache ist: ein Grinsen und schon isses alles egal … der kleine Drecksack der ^^